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LinkedIn Beitrag · Blogeintrag 01

EPR ist mehr als Reporting.

In vielen Projekten beginnt EPR mit einer Meldepflicht. Tragfähig wird daraus aber erst ein System, wenn Fachlogik, Datenqualität und Prozesse zusammen gedacht werden.

EPR-Anforderungen wirken auf den ersten Blick oft wie ein Reporting-Thema: Daten sammeln, Kategorien zuordnen, Mengen berechnen und Meldungen erzeugen. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass der entscheidende Teil davor liegt.

Welche Produkte sind relevant? Welche Material- oder Verpackungskategorien gelten? Woher kommen die Daten? Wer prüft sie? Und wie wird nachvollziehbar, warum eine Meldung so entstanden ist?

Gute EPR-Lösungen brauchen deshalb mehr als eine technische Oberfläche. Sie brauchen ein gemeinsames Verständnis zwischen Fachbereich, Compliance, Datenverantwortlichen und IT.

Mein Ansatz ist, EPR-Anforderungen so zu strukturieren, dass sie fachlich nachvollziehbar bleiben und gleichzeitig technisch sauber umgesetzt werden können: mit klaren Datenmodellen, stabilen Validierungen, transparenten Workflows und integrierbaren Microsoft-basierten Lösungen.

So entsteht aus einer Meldepflicht ein belastbarer digitaler Prozess, der nicht nur heute funktioniert, sondern auch bei veränderten Anforderungen weiterentwickelt werden kann.