EPR ist mehr als Reporting.
In vielen Projekten beginnt EPR mit einer Meldepflicht. Tragfähig wird daraus aber erst ein System, wenn Fachlogik, Datenqualität und Prozesse zusammen gedacht werden.
EPR-Anforderungen wirken auf den ersten Blick oft wie ein Reporting-Thema: Daten sammeln, Kategorien zuordnen, Mengen berechnen und Meldungen erzeugen. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass der entscheidende Teil davor liegt.
Welche Produkte sind relevant? Welche Material- oder Verpackungskategorien gelten? Woher kommen die Daten? Wer prüft sie? Und wie wird nachvollziehbar, warum eine Meldung so entstanden ist?
Gute EPR-Lösungen brauchen deshalb mehr als eine technische Oberfläche. Sie brauchen ein gemeinsames Verständnis zwischen Fachbereich, Compliance, Datenverantwortlichen und IT.
Mein Ansatz ist, EPR-Anforderungen so zu strukturieren, dass sie fachlich nachvollziehbar bleiben und gleichzeitig technisch sauber umgesetzt werden können: mit klaren Datenmodellen, stabilen Validierungen, transparenten Workflows und integrierbaren Microsoft-basierten Lösungen.
So entsteht aus einer Meldepflicht ein belastbarer digitaler Prozess, der nicht nur heute funktioniert, sondern auch bei veränderten Anforderungen weiterentwickelt werden kann.